das kopflose Pferd
Es war einmal ein schwarzer Reiter,
er ritt auf seinem edlen Ross´
ohne Furcht, Glanz und Glitter,
sein Pferd hatte keinen Kopf,
von dem dunklen Schmied,
wurd´ einst das Pferd beschlagen,
fern ab von gut und lieb´,
soll es den schwarzen Reiter tragen,
nur eines mussten sie vollbringen,
Menschen töten, foltern, zwingen,
denn der schwarze Reiter war der Sohn,
von dem, der sitzt auf Teufel´s Tron,
und so ritten sie in Nächten,
überfielen Dörfer, Städte und Legionen,
töteten auch Mägde, Knechte,
keinen konnten sie verschonen,
doch eines Tages kamen sie,
an einen wirklich falschen Platz,
unerwartet fielen sie
in ein tiefes Loch hinab,
dort sind sind sie gefangen bis heute,
und die Moral von dem Gedicht,
wenn du den tötest der ein Loch gegraben hat,
schaufelst du dir dein eigenes Grab´
© Nils Schirmer
