Todestag der letzten Engelseele
Auf einmal waren die Menschen nur noch Gefangene im gedachten Paradies. Sie schufen sinnlose Systeme, scheuten selbst nicht davor zurück diese mit Gewalt und Kriegen durchzusetzen. Von Macht und Gier nach Reichtum verleitet schaufelten sie sich ihr eigenes Grab. So schaffte es die Dunkelheit am Todestag der letzten Engelseele, das neue Zeitalter der Dämonen einzuleiten. Von diesen Tag an brach die Waage, die das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse hielt.
Ich sitze im Auto und fahre auf der Autobahn 3 Richtung Süden. Es ist früh am Abend und die Dämmerung setzt gerade ein. Im Radio spielen sie alte Klassiker wie „highway to hell“ ich hoffe ich werde nicht zur Hölle fahren.
Plötzlich sehe ich am Horizont, zwischen den schönen Sonnenuntergang und einigen Wolken, die Entstehung eines Pilzes, höre einen Knall gefolgt von Chaos und..., Stop! Ruft Gabriel lautstark in die Runde und ergänzt: „Mika, glaubst du, wenn du den Pilz so nah gesehen hättest, dann wärst du noch hier? Glaubst du das du noch am Leben wärst? Alle die ihn so nah sahen sind tot sind Staub! Alle!“
Cindy, die mit den beiden in dieser Nacht am Lagerfeuer sitzt versucht zu schlichten: „Gabriel, Mika war dabei, glaub ihm doch endlich“. In diesen Moment zog Mika sein T-Shirt hoch und zeigte auf seinen Bauch, Gabriel war entsetzt und erstaunt zugleich über das was er da sehen musste.....
(story continues...)
© Nils Schirmer
